HPE schließt 72 ArubaOS-Lücken – acht davon mit maximaler Schwere

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat Updates für sein Aruba Operating System (ArubaOS) bereitgestellt. Betroffen sind unter anderem Mobility Conductor, Access Points, Controller und Gateways der Aruba-Networking-Plattform.

Besonders kritisch sind acht Schwachstellen mit maximaler Bewertung. Darunter befinden sich Authentifizierungsumgehungen, unauthentifizierte Befehlsinjektionen, SQL-Injection-Fehler und Buffer Overflows. Die Fehler betreffen mehrere Versionen von AOS-8 und AOS-10 und können aus der Ferne mit geringer Komplexität sowie ohne Benutzerinteraktion ausgenutzt werden.

HPE erklärte, zum Veröffentlichungszeitpunkt weder öffentlich verfügbaren Exploit-Code noch Hinweise auf Angriffe in freier Wildbahn beobachtet zu haben. Das Unternehmen empfiehlt dennoch, die Updates schnellstmöglich einzuspielen, da die betroffenen Management-Schnittstellen ein attraktives Ziel für Angreifer darstellen.

Als zusätzliche Schutzmaßnahme rät HPE, CLI- und webbasierte Management-Schnittstellen auf ein dediziertes Layer-2-Segment oder VLAN zu beschränken und den Zugriff über Firewall-Regeln zu kontrollieren. Organisationen sollten ihre ArubaOS-Bestände prüfen, die betroffenen Versionen identifizieren und administrative Zugriffe bis zur Aktualisierung besonders eng überwachen.

Quelle: https://www.bleepingcomputer.com/news/security/hpe-patches-eight-max-severity-rce-and-auth-bypass-aos-flaws/

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