Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat Updates für sein Aruba Operating System (ArubaOS) bereitgestellt. Betroffen sind unter anderem Mobility Conductor, Access Points, Controller und Gateways der Aruba-Networking-Plattform.
Besonders kritisch sind acht Schwachstellen mit maximaler Bewertung. Darunter befinden sich Authentifizierungsumgehungen, unauthentifizierte Befehlsinjektionen, SQL-Injection-Fehler und Buffer Overflows. Die Fehler betreffen mehrere Versionen von AOS-8 und AOS-10 und können aus der Ferne mit geringer Komplexität sowie ohne Benutzerinteraktion ausgenutzt werden.
HPE erklärte, zum Veröffentlichungszeitpunkt weder öffentlich verfügbaren Exploit-Code noch Hinweise auf Angriffe in freier Wildbahn beobachtet zu haben. Das Unternehmen empfiehlt dennoch, die Updates schnellstmöglich einzuspielen, da die betroffenen Management-Schnittstellen ein attraktives Ziel für Angreifer darstellen.
Als zusätzliche Schutzmaßnahme rät HPE, CLI- und webbasierte Management-Schnittstellen auf ein dediziertes Layer-2-Segment oder VLAN zu beschränken und den Zugriff über Firewall-Regeln zu kontrollieren. Organisationen sollten ihre ArubaOS-Bestände prüfen, die betroffenen Versionen identifizieren und administrative Zugriffe bis zur Aktualisierung besonders eng überwachen.